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18.03.2017 Girls on the road again / Sandra und Lizz

Ab und an wird man mal krank. Durch die klimatische Abwechslung ist bei mir (Sandra) eine hartnäckige Erkältung zum permanenten Reisebegleiter geworden. Lizz und ich entschieden uns zu einem entschleunigten Chill-Out-Day. Während sich die Gruppe für den sportlichen Teil des Tages aufmachte wurde Lizz und ich per Moped aus dem Dorf gebracht. Hierbei gilt zu beachten das man den größten Abstand zum sichtlich nervösen Fahrer hält und sich ausschließlich an den hinteren Griffen festhält. Nachdem uns nach einem guten Kilometer ein aufgebrachter Laote entgegenfuhr mussten die Fahrer feststellen das wir ja in eine komplett andere Richtung müssen. Unter Dorfgelächter ging es dann auf den richtigen Weg. Kleine Stopps und kurze Floseln wurden mit den bauern abgehalten, da die Herren wohl mächtig stolz auf ihr Frachtgut waren. Lachende und schmunzelnde Gesichter kamen uns auf der Straße entgegen, denn das hat es hier wohl noch nicht gegeben.

Nach rund 40 Minuten kamen wir in einem kleinen Dorf am Nam Ou River an. Es war still und wir konnten dem einfachen Leben unsere Aufmerksamkeit widmen. Es gab Weberinnen, die traditionelle Röcke und Schals mit feinsten Mustern ausstatteten, Fischernetzspinner die in akkurater Handarbeit jede Masche gewoben haben, einen kleinen einsamen Tempel, Whiskey brauende Frauen, Drachenfliegen spielende Kinder, Tabaktrochnende Männer und beladene Boote mit frischem Beerlao. Wir verbrachten das Warten auf die Wanderleute am Ufer mit einem Inkognitoschwimmen und einem anschließendem Festmahl von Reis, Kürbisgemüse und Büffel Beef Jerky. Nicht lange und die anderen holten uns mit dem Boot ab. Den Rest des Tages lest ihr im parallelen Blogbeitrag zum Tag

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