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18.03.2017 Vom Dschungel nach Muang Ngoi / Marika, Felix und Thomas

Krähende Hähne, bellende Hunde und die Geräusche des erwachenden Dorflebens öffneten uns in Na Luang langsam die Lieder. Und nach einem Morgenkaffe hieß es für Felix, Lizz, Thomas und mich: Turnschuhe schnüren und los. Ein kleiner Morgenlauf vor dem Aufbruch und ein kleines Workout.

Da Sandra leider zu krank war um die heutige Trecking Tour mitzulaufen entschied Sie mit Lizz und unserem Guide Joy mit dem Motorad zum nächsten Treffpunkt zu fahren.
Nach einem leckeren Frühstück auf Lao Art und ein wenig Souvenir Shopping mit handgewebten Schals ging es für alle los.
Thomas, Felix und ich bestritten mit unserem local Guide und Xee Xong (unserem 2. Tiger Trail Guide) eine 4-stündige Wanderung durch den laotischen Dschungel und zwar mit vollem Gepäck.

Die erste Stunde ging es nur bergauf und wir sahen alle aus als hätten wir frisch geduscht. Danach ging es 2 Stunden bergab entlang eines Bachbettes.

Das Wasser sollten wir aber lieber nicht zum abkühlen des Gesichtes nutzen sagte uns der Guide, da wir so eventuell Eier von Blutegeln in die Nase bekommen können, die dann irgendwann schlüpfen und so groß werden wie ein kleiner Finger.

Also verzichteten er gerne auf eine kleine Abkühlung.

Die letzte Stunden führte uns vorbei an Reisfeldern, Tabakplantagen und kleinen Wäldchen. Hier sahen wir zum ersten Mal wieder andere Menschen, die ihrer Arbeit nachgingen.
Bald erreichten wir unsere Zwischenziel: ein Dorf am Nam Ou River. Hier wartete unser Boot um uns weiter nach Muang Ngoi zu bringen.

Am Ufer des Flusses angekommen sahen wir einen Bauern, der seinen Wasserbüffel für ein Bad zum Fluss geführt hatte, um ihn abzukühlen.

Auch wir waren dankbar für eine kleine Abkühlung bevor wir ins Boot stiegen.

Nach ein paar Minuten flussaufwärts holten wir den Rest unsere Gruppe ab und fuhren nun vollständig nach Muang Ngoi.
Das kleine Städtchen sah schon vom weiten sehr malerisch aus: eingerahmt von Bergen, direkt am Nam Ou gelegen, sah man viele Holzhäuser am Ufer stehen. Ich freute mich schon hier Zeit verbringen zu dürfen.
Wir checkten in einem Guesthouse ein. Und nach einem leckeren laotischen Lunch mit lokalen Köstlichkeiten, genossen wir

den Luxus eines eigenen Badezimmers und einer Dusche mit warmen Wasser.
Bald erkundeten wir was dieser Ort zu bieten hatte. Allem voran: eine Happy Hour mit Cocktails und leckeres, erschwingliches Streetfood. Beides wurde sehr gründlich von uns getestet.

Und als wir singend, nach unsrem Abendessen in einem der kleinen Lokale zum Guesthouse zurück kehrten war allen klar, dass dieses mal wieder ein herrlicher Tag im Paradies war.

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