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Ein paar Tage weg vom Fenster – ein paar Tage mit vielen Erlebnissen!

Hey meine Lieben,

wir haben die letzten Tage unsere ersten Erfahrungen mit dem Busch Australiens gemacht. Null Internet verzeiht das wir erst jetzt schreiben! Gefühlt geht es die ganze Zeit gerade aus, links und rechts begegnen wir Papageien, anderen exotischen Vögeln, Kühen, viel Schafen und vieeleeen Kängerus. Neben der Fahrt auf den gut in Schuss gehaltenen Straßen Australiens und viel zu kaltem Wetter zum beachen und surfen, haben wir tolle Strände, spannende Höhlen und die wunderschöne Natur in diversen Parks erleben können. Dazu jetzt mehr!

Ngilgi Cave / Mittwoch

Wir holen hier noch ziemlich viel Schlaf nach. Deshalb brachen wir zu unseren ersten Sight nach relativ späten und auch kurzen Frühstück auf. Uns wurden die Höhlen von Locals und diverse Reiseführern empfohlen, weswegen wir die 21 $ pro Kopf auf den Tisch legten um in die Tiefen abzusteigen. Nach kurzer Einführung des Guides vor Ort durften wir die Höhen auf eigene Faust betrachten. Abgefahren! Die Höhlen dienten den Aborigine als Ort der Traumreise bei der denen ihre Götter eine wichtige Rolle spielten.
Wir waren auf jeden fall ziemlich baff welch Formationen von der Decke abfließendes Wasser bilden kann. Stalagmites, Stalactites, irgendwelche „Strohalme“ aus Erz die von der Decke hingen und allerlei anderes interessantes Zeugs waren in den engen Höhlen ziemlich cool. Bevor wir dann aufbrauchen, ging es noch durch die „door of doom“ einem kleinem Durchgang für die Mutigen. Alissa und ich waren sofort dabei, auch wenn die Schlange der wartenden Kinder uns ungeduldig werden ließen. 😉

Da wir bereits nachmittags mit der Höhle fertig waren, wollten wir noch unbedingt an den Strand. Also dat Navi an und los geihts, nich?

Was das für ein Strand war! Wir ließen ein wenig die Seele baumeln und fanden obendrein noch öffentliche Duschen, die nach der langen stinkigen Fahrt eine willkommene Erfrischung waren. Am Parkplatz lernten wir neben Franzosen noch zwei deutsche Züricher mit ihrem kleinem Fratz Benno kennen. Wir haben die drei schon am Strand bzw. im Meer kiten gesehen und zurück am Parkplatz baten sie um Besteck. Sie haben wohl unser deutsches Gequake mitbekommen. 😀

Nach kurzem Vorstellen, erfuhren wir das beide Dr. der Ökotoxologie sind und regelmäßig um die Welt reisen um A von unterwegs zu arbeiten und B um genug Zeit für ihre Familie und das Wasser in Form von Surfen und Kiten zu haben. Spannende Leute mit denen wir hoffentlich in Kontakt bleiben.
Da es schon langsam dunkel wurde, machten wir uns auf dem weg Richtung Rest Area (Raststätte). Da es ziemlich wenige kostenfreie Rest Areas in Australien gibt und wir zu geizig für die im schnitt 35 $ / Nacht für einen Stellplatz auf einem der privaten Campingplätze sind, suchten wir uns eine Rest Area in einem der National Parks. Mit einem letzten Blick auf die Sterne und dem beginnenden Regen fielen wir uns Bett, am nächsten morgen sollte es ab 6 Uhr losgehen.

Der einsame Leuchtturm / Donnerstag

Heute standen ein paar km auf dem Tacho, wir waren ein wenig zu entspannt die letzten Tage und Melbourne ist nicht gerade um die Ecke. Wir fuhren gleich morgens in die Kleinstadt Augsta wir neben eine kleinen Bäckerei auch einen Waschsalon fanden. Volle Bäuche und saubere Wäsche später fuhren wir noch zum Leuchtturm von Albany. Cooles Ding! Vor allem die Küste hat uns beeindruckt, nur leider wurden die noch zu fahrenden km nicht weniger, also ging es nach kurzem Einkauf auch schon weiter. Den Tag ließen wir mit einem leckeren selbst zubereiteten Mahl ausklingen.
Walpole National Park / Gigantisch Bäume und unsere schwindelerregend hohe Wanderung durch die

Valley of the giants – über den Bäumen / Freitag

50 Meter… 50! Dabei werden die Kirri Bäume ( keine Ahnung, wie die anderen hießen…) sogar bis zu 70 Meter hoch. Was tun also die Australier? Sie bauen Hängebrücken in die Dinger rein, mal eben so 50 Meter über dem Boden. Also der Ausblick im Tree Top Walksdes Valley of the Giants war der Hammer und um offen zu sein hätten wir gar nicht damit gerechnet das uns heute so ein spannender Trip erwartet. Da die Plattformen auf relativ filigranen Plattformen ruhten, begrüßte jede Windstoß die Hängebrücken mit einem angenehmen hin und her wippen. Hier vielleicht mehr….
Anschließen führte uns der Weg noch durch den Ancient Garden, ein Bereich mit riesigen Bäumen die Stellenweise über 400 Jahre alt waren.

Mehr morgen, viel Liebe aus Australien!

Alissa & Thomas

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