Zum Inhalt springen

Mount Gambier und der Beginn der Great Ocean Road

Am Campingplatz Rapid Bay bei Cape Jervis erfuhren wir von zwei Deutschen, dass wir uns unbedingt Mount Gambier anschauen sollten. Da sich dieses Städtchen auf unserer Route zur Great Ocean Road befand, beschlossen wir dort einen Stopp einzulegen. Nach einer Sporteinheit, einem Festmahl und einer bitternötigen heißen Dusche auf dem super sauberen MG Showground Campingplatz ging es am darauf folgenden Tag los. Zuerst überraschte und das beeindruckende Umpherston Sinkhole, einer Kalksteinhöhle, welche bereits 1886 angelegt und in den 70ern fertig gestellt wurde.

Anschließend fuhren wir zum zweiten Highlight des Tages – dem Blue Lake! Dieser See ist vor ca. 4900 Jahren in einem Vulkankrater enstanden. Warum er so blau ist? Dazu sagt Wikipedia folgendes:

„Der Blue Lake wechselt in den wärmeren Monaten seine normalerweise blaugraue Farbe und nimmt eine intensive Blaufärbung an. Der Mechanismus des Farbwechsels war lange Zeit nicht völlig geklärt. Das Phänomen geht auf ein Wechselspiel zwischen der von Algen aufgebauten Trübung des Wassers, der Ausbildung einer warmen Oberflächenschicht und der temperaturabhängigen Ausfällung kleinster Kalziumkarbonatteilchenzurück, welche die blauen Lichtanteile stark reflektieren. Sie reagieren darüber hinaus mit den Huminsäuren der organischen Überreste und tragen so zur Klärung des Seewassers bei.“

Wir durften jedenfalls das Naturwunder bestaunen und ihn sehr blau sehen. 🙂

Wir fuhren weiter nach Timboon, wo wir die Bekanntschaft eines australischen Rentnerpaares machten. Die beiden sehr netten Menschen gaben uns gute Tipps zur Great Ocean Road, da sie diese beteits „hinter sich“ hatten. Außerdem erzählten sie uns, dass sie quasi einfach auf unbestimmte Zeit in ihr Wohnmobil gestiegen und losgefahren sind. Rentner müsste man sein… 😉 Zur Abenddämmerung wurden wir auf ein löwenähnliches Brüllen aufmerksam. Es stellte sich heraus, dass sich ein süßes männliches Koala-Bärchen wohl nach der Gesellschaft eines Weibchens sehnte. Oder es wollte einfach nur angeben – Männer eben! 😛

Am folgenden Tag bestaunten wir unser erstes Highlight der GREAT OCEAN ROAD (wir haben es endlich geschafft!): Die 12 Apostel! Wer nun glaubt, dass wir aufeinmal päpstlicher als der Papst geworden sind, darf beruhigt ausatmen. Die 12 Apostel sind hohe, im Meer stehende Kalksteinfelsen. Der Anblick dieser war einfach nur atemberaubend und wunderschön.

Den Tag ließen wir am Strand von Port Campbell ausklingen. Wir genossen das erste Mal so richtig ein entspanntes Sonnenbad und später gingen wir im Meer baden. Wir schwommen zum Steg, wo Boote herausgehoben werden und Thomas nutze diesen um eine Arschbombe nach der anderen hinzulegen. Anschließend gingen wir in ein Strandcafé, aßen eine Kleinigkeit und wärmten uns mit Kaffee auf (da die Antarktis „in der Nähe“ liegt, ist das Wasser leider arschkalt).

Liebste Grüße,
die zwei Frostbeulen 😉

4 Kommentare

  1. Raphael Raphael

    Joa, ein bissl Meer könnte ich mir jetzt schon auch geben 🙂

    • Thomas Thomas

      Ich sende dir Bilder und bald ist deine Arbeit vorbei. Dann heißt es weg und durchatmen:D

  2. Birgit Birgit

    Hallo ihr 2
    so langsam beneide ich euch doch ein bisschen…Was für atemberaubende Landschaften…
    😎😘

    • Thomas Thomas

      Es ist so schön hier ! Dann weißt du wohin der nächste Urlaub hingeht liebe Birgit:D

Kommentar verfassen