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Das Auenland – Hobbits und Ihr Zuhause

Puh! Einatmen, ruhig bleiben, Kindheitstraum auf Kurs! Seitdem ich vor vielen Jahren das erste Mal die Herr der Ringe Trilogie mit seinen verschiedenen Kulissen bestaunen durfte und dann auch noch erfuhr das nicht alles aus dem Computer stammt, sondern auf diese Insel Namens Neuseeland stellenweise zu sehen ist, wusste ich eines: Dat muss ich sehen!

Station 1 meiner Fanboy Sights in Neuseeland war dann auch gleich so richtig cool: Hobbingen oder auch english Hobbiton genannt. Wer die Herr der Ringe und Hobbit Filme gesehen hat wird sich vielleicht noch erinnern. In der Geschichte liegt Hobbingen im Auenland, einem hügeligem grünem Stück Land, dass die Hobbits Ihr zuhause nennen. Es Ist der Ort an dem Bilbo Beutlin sich auf seine Abenteuer rund um die Geschichte des kleinen Hobbits begibt und dient als der Start für die spätere reise um Frodo Beutlin und seine winzigen Freunde um Mittelerde vor dem Untergang zu bewahren.
Eines Vorweg: das war super Touristisch jedoch war mir das ziemlich wurscht, da ich als Freund der Kleinigkeiten die Tour in vollen Zügen genießen konnte.

Bevor es nach Hobbingen ging, übernachteten wir auf einem kleinem Privat Grundstück mit einer phänomenalen Aussicht über das „Auenland“, Felder um das Städchen Matamata herum.

Am nächsten Morgen fuhren wir (ich) voll Vorfreude zum Besuchercenter, besorgte meine Ticket (Alissa ist nicht so der Hobbit-Fan) und wartete gespannt auf mein Shuttlebus. Ca 30 min später saß ich dann mit ca. 25 anderem Menschen und hörte mir die Begrüßungsworte unseres Guides an. Während der Fahrt sahen wir ein kleines Videos von Peter Jackson der für den Besuch rund um die Kulisse dankte.
DANN waren wir endlich da und da Hype-o-meter erreichte seinen Siedepunkt – Das Eingangsschild begrüßte uns!

Gleich zu beginn der Tour schritten wir durch eine Eingangsszene von Herr der Ringe: wie Gandalfs mit seinem wagen das erste Mal Frodo begegnet und dann sein Feuerwerk für die kleinen Hobbits loslässt. Gleich hinter Hecke begrüßten uns die ersten Hobbithöhlen. Interessant waren die verschiedenen Größen der Höhlen an sich. Der Film bediente sich vieler Kameratricks um große und kleine Menschen entsprechend darzustellen. So fanden sich unterschiedliche Maßstäbe der Höhlen als Grundlage um den Zuschauer die kleinen Hobbits neben z.B. der großem Gandalf originalgetreu darzustellen.

Das erste Hobbingen wurde nach den ersten drei Filme zerstört und erst vor beginn der Hobbitfilme wieder aufgebaut. Auch hier leisteten die Bühnenbauer und Schreiner ordentliche Arbeit. Beim ersten Bau half sogar die Neuseeländische Armee mit. Die verschiedenen Höhlen sind in Wahrheit keine! Fast alle, bis auf einen, Eingänge führen gleich direkt hinter der Tür zu einer Holzwand. D.h. es wurden nur die Fassaden gebaut. Alle Aufnahmen von innen der Höhlen wurden dann in einem Studio gedreht.

Der nächste größere Stop war dann Endlich Beutelsend. Die luxuriöseste Hobbithöhle und zugleich Zuhause von Frodo und Bilbo. Der Baum der auf der Höhle steht wurde von einem Farmer gekauft, in einzelne Stücke zerteilt und vor Ort wieder aufgebaut. Da der Baum danach eher schlecht als recht „lebte“ mussten 250.000 blätter per Hand an Ihm befestigt werden, damit er nicht ganz so Tod aussah 😉

Von dort oben ließ sich ein wunderbarer Blick auf ganz Hobbingen erhaschen und die ganzen liebevollen Kleinigkeiten, wie Wäscheleinen und sogar echter Rauch aus den Kaminen versüßten den Anblick. Auf dem Weg runter erfuhren wir noch mehr Details, der Guide war ein echter HDR Freak, bis wir zum Festplatz ankamen. Hier feierte Bilbo seinen großen Geburtstag bevor er sich von seinen Freunden verabschiedete um auf Reisen zu gehen.

Absolutes Highlight der Tour war dann der green dragon, einer Gaststätte die einen direkt das Gefühl gab, in einer anderen Welt angekommen zu sein. Im Pub selbst schlürte ich genüßlich mein Stout Bierchn und genoss den verzaubernden Blick auf alles um ich herum. Ein extra für die Filme angelegter Teich, Steinbrücke inklusive, einer Mühle und all den Kleinigkeiten innerhalb der Gaststätte die sie so authentisch werden ließen. Ein kleines Video findet ihr hierunter.

Sehenswert? Aufjedenfall! Ich werde das nicht vergessen und zurück am Parkplatz kam ich dann ziemlich grinsend bei Alissa an.

Sonnenvebrannte Grüße,

Thomas

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