Zum Inhalt springen

Rotorua, Wai-O-Tapu und andere „faulen“ Orte

Nach Thomas‘ Besichtigung von Hobbiton ging es weiter nach Rotorua, der Maori-Stadt schlechthin. Da wir es komisch fanden „echte Maoris“ zu beglotzen und uns der ganze Touri-Kram zu teuer war, fuhren wir lediglich an den Stadtrand nach Ohinemutu um uns ganz backpacker-und low budget-like selbst ein Bild zu machen. Zuerst entdeckten wir dort den unangenehmen Pups-Geruch, der überall in der Luft lag, und anschließend erblickten wir das Tama-te-kapua Meeting House sowie einen Friedhof. Egal wo wir waren: Alle runden Ornamente, Augen, etc. der Maorikunst bestanden nicht aus Farbe, sondern aus Perlmutt oder sogar ganzen Muscheln. Wir gingen weiter und stießen auf den Grund des fauligen Geruches, denn an vielen Stellen in der Stadt tritt heißer Dampf mit Schwefelgeruch aus Tümpeln und Erdspalten hervor. Nichts für empfindliche Nasen wie die meiner…

Nicht desto trotz machten wir uns nach einer Übernachtung am wunderschönen Lake Okaru am nächsten Tag auf dem Weg nach Wai-O-Tapu, dem Thermal Wonderland. Hört sich erstmal romantisch an, aber der Geruch vertreibt diese sofort. 😉 Dennoch schafften wir es dort ein paar Stunden zu verbringen, auch wenn mir manchmal echt schlecht wurde und ich das Gefühl hatte zu ersticken. Hört sich jetzt schlimm an, daher möchte ich erwähnen, dass sich ein Besuch dennoch lohnt, denn was man sieht ist schon beeindruckend und erschreckend zugleich, wenn man weiß, dass die Temperatur um und unter einem ca. 100°C beträgt oder ein See einen PH-Wert von 2 haben kann (siehe gelber See).

Hier eine kurze Erklärung der Gesteinsfarben:

• Braun/Rot: Eisen

• Gelb: Schwefel

• Pink: Zinnober

• Lila: Mangan

• Weiß: Kaolin

Ihr könnt euch vorstellen, dass wir danach ein unheimliches Bedürfnis zu duschen hatten. 🙂

Daher sende ich euch frische und wohlriechende Grüße,

Alissa

Sei der Erste der einen Kommentar abgibt

Kommentar verfassen