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Waitomo Glowworm Caves

Da die Bilder auf Google so unheimlich gut aussahen und uns an den Film „Avatar“ erinnerten, fuhren wir noch einmal quer über die Insel von Wai-O-Tapu an die Westküste. Dort machten wir einen Farms Stay auf einem Bauernhof. Angekommen machte ich erstmal einen Rundgang um den Tierchen „Hallo“ zu sagen und freundete mich mit einem Ferkel an. Obwohl es mich zum Anbeißen fand und ich vor Oh-mein-Gott-ist-das-niedlich!-Grinsen strotzte, stimmte mich der Gedanke an seinem baldigen Tot um als Schinken auf dem Teller zu landen sehr traurig.

Am nächsten Tag machten wir uns auf den Weg zu den Glühwurm-Höhlen. Leider durfte man keine Bilder machen (ich tat es trotzdem!), dennoch war das Erlebnis sehr beeindruckend. Zuerst zu Fuß und dann mit dem Boot durchquerten wir die Höhlen und kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus. An den Decken der Höhlen waren Millionen von leuchtenden blauen Punkten zu sehen. Dabei handelt es sich um durchsichtige wurmförmige Mückenlarven, die an den Decken hängen. Diese lassen lange klebrige Fäden herunterhängen. Durch das bläuliche Licht werden Insekten angelockt, die sich in den Fäden verfangen. Die Larve holt den Faden mit der Beute anschließend ein. Man mag meinen, dass wir aus der Höhle völlig zerstochen rauskamen, aber dem war zum Glück nicht so. Dennoch erwischten uns einige Wassertropfen, die von der Decke tropften. Zusammenfassend kann man sagen, dass dieses Naturschauspiel absolut beeindruckend war. Dennoch sind Google-Bilder maßlos übertrieben, genauso wie der (Eintritts-)Preise. Der Witz „Da ist blaues Licht. „Und was kann es?“ „Es leuchtet blau.“ war jedenfalls überaus passend. 😉

Glühende Grüße,
Alissa

2 Kommentare

  1. Birgit Birgit

    Hallo Lischi,
    das Ferkelchen kennt aber wenigstens Tageslicht, es wurde nicht kastriert und hat sein Ringelschwänzchen noch.
    Auch wenn das nur ein winzig kleiner Trost ist…
    Liebe Grüße 🐷🐖

    • Lizz Lizz

      Immerhin… hätte es am liebsten mitgenommen. 😍

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