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Ländliche Vorzüge und ein Traum von Art Déco

EIGENTLICH wollten wir eine Wanderung am Lake Waikaremoana machen, aber die Gravel Roads (Kiesstraßen) machten uns einen Strich durch die Rechnung. Ca. 30 km dieser bescheidenen Straße sorgten für eine ordentliche Verspätung, sodass wir nur ein paar Fotos vom Straßenrand machen konnten und kurz am Wasserfall anhielten. Unsere alte Krücke von Auto schafft diese Straßen mit max. 30 km/h, daher hatte sich eine Wanderung erledigt.

Wir nächtigen am wunderschönen und abgelegenen Lake Tutira, wo wir fernab vom Lärm oder Menschenmassen waren. Es roch teilweise sehr ländlich, man hörte Kühe quer über den See muhen und eine Trauerschwanfamilie war hier wohnhaft. Die Schwanfamilie kam uns am nächsten Morgen mehr oder weniger besuchen. Wir waren ganz unschuldig an unseren Auto und auf einmal makierten Papa-Schwan einen dicken, sodass Thomas und Papa-Schwan in ein Wetttestosteron-Schnattern verfielen. Ergebnis: Die Schwanenfamilie wurde vor uns blutrünztigen Menschen und ich vor dem besorgten Schwanenpapa beschützt. Die beiden Männchen nickten sich zu und so ging jeder seinen Weg. Trotz diesem Vorfall, lud der See und sein Anblick absolut zum relaxen ein, sodass wir gleich zwei Nächte blieben.

Anschließend fuhren wir nach Napier, einer Stadt, die (fast) komplett im Art Déco-Stil erstrahlte. Hintergrund: Im Jahre 1931 gab es ein Erdbeben, daher mussten viele Gebäude neu gebaut werden. Neben einer Dusche, kostenlosem Wlan, netten Cafés mit veganen Angeboten (ich hätte auch gerne einen Wholefoods in Deutschland!), einigen Geschäften im Charleston-Stil und einen großen Spaziergang wurden wir wirklich von der Stadt verzaubert.

Au revoir,
Alissa

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