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Sydney – unverhofft bunt gestrandet

Einen lustiger Abend, zwei große Bier, viel zu wenig schlaf und einen relativ ruhigen Flug später waren wir da – SYDNEY! #wuhu#kreisch

Am Flughafen erwartete uns das mittlerweile fast schon zur Routine gewordene Prozedere aus Zoll und Quarantänekontrolle (das nehmen die Aussies und Kiwi´s sehr ernst). Nachdem der Krams endlich durch war, lernten wir mal wieder zwei junge Deutsche kennen. Wir teilten uns eine Fahrt mit Uber Richtung Innenstadt, während wir viel über ihre Erfahrungen zu Work & Travel in Neuseeland erfuhren. Bei der Unterkunft begrüßten uns unsere türkischen Gastgeber und wir entspannten uns ein wenig. Ein wenig Recherche später ging es dann auch schon per Drahtesel Richtung Innenstadt. Wir genossen die Fahrt durch das rastlose, aber recht schöne Sydney. Also nach fast zwei Monaten voller Natur waren wir mit der Großstadt ziemlich überfordert. Hinzu kam, dass Sydney nicht gerade die fahrradfreundlichste Stadt ist. Das war stellenweise der Horror.

Aber Hey! Was wir hier so sehen konnten überwog ganz klar den Stress des Fahrens. Die Innenstadt ist gut besucht. Wir kauften noch ein paar Klamotten ein, denn ein paar Sachen waren mittlerweile im Eimer, und gönnte uns das letzte Mal „Lord of the Fries“, eine vegane Fastfood-Kette mit echt gutem Essen. Am Abend wartete dann noch das Highlight auf uns: Das Opernhaus! Dieses Gebäude mal aus der Nähe zu sehen ist wirklich aufregend. Das Bauwerk war über 16 Jahre in Entwicklung und dient zusätzlich auch noch als Kino, Konferenzzentrum und bietet ein paar Bars eine gute Fläche. Bei dem Ausblick auf den Hafen auch mehr als verständlich. Zu der Zeit tummelten sich viele viele Leute an dem Ort und schossen viele viele Fotos. Das war definitiv eines unserer Großstadt-Highlights auf unserer Reise.

Auf dem Weg nach Hause lernten wir noch ein sehr freundliches älteres Ehepaar aus Amerika kennen und ließen Zuhause anhekommen im Anschluss den Abend mit guten Gesprächen mit unseren Gastgebern ausklingen. Der nächste Tag war den etwas entspannter, denn wir besuchten den Bondi Beach, einem der berühmtesten Stränden Australiens, als mittagliche Entspannung aus. Man man man ! Hier ging es definitiv ums sehen uns gesehen werden! Überall gut trainierte Menschen, Surfer, die die Wellen ritten und massig Touristen, die den Strand zusammen mit den Ortsansässigen genossen.

Da wir am Abend mit einer alten Bekannschaft von Alissa verabredet waren, organisierten wir noch etliche (!!!!) Briefmarken (seid vorbereitet ;)) und schlenderten durch ein paar Geschäfte, wir brauchten ja noch ein wenig Inspiration für den Tag, aber auch für unsere bevorstehende Reise. Am Abend genossen wir dann die Gesellschaft von Joel, einem Kumpel von Alissa. Wir aßen in einem wirklich genialen veganen Restaurant mit italienischer Küche, tranken Bier und Wein und genossen die Konversation. Bei einem mehr als gut gemachten Cocktail ließen wir den Abend ausklingen, denn Joel musste am nächsten Tag wieder früh raus. Es gibt ja noch arbeitende Menschen, nicht so wie wir faulen Säcke. ;P

Am nächsten Tag ging es relativ früh zum Flughafen. Ja! Zum Fluhafen! Denn wie es schon ein paar von euch mitbekommen haben: Wir verbringen unseren letzten Teil der Reise auf Bali! *tadaaaa* Nach fast 12.000 km haben wir einfach keine Lust mehr weiter zu fahren und es sprachen auch die derzeitigen Wettervorkommnisse an der Ostküste gegen unseren ursprünglichen Plan.

So saßen wir also endlich in unsere schon bereits drei Stunden verspäteten Flugzeug nach Bali. Und warteten. Warteten. Warteten. Drei weitere Stunden später durften wir das Flugzeug dann auch wieder verlassen, denn aufgrund von technischen Schwierigkeiten wurde der Flug gecancelt. Helau und Alaff ! Umgeben von ziemlich vielen angefressenen Menschen, holten wir unser Gepäck und weitere Anweisungen von der Gesellschaft. Long Story short – wir sitzen noch drei weitere Tage in Sydney fest, bekommen aber wenigstens ein Hotelzimmer bezahlt, sodass wir hier ein wenig entspannen können. Außerdem ist am Samstag in Sydney das „Mardi Gras“, eines der größten Straßenumzüge der Gay Community weltweit!

Diese Umzug war sowas von bunt! Hier wurde jede Gesellschaftspflicht und viele öffentliche Einrichtung durch ihre LBGQ Menschen vertreten. Überall bunte, außergewöhnliche Kostüme, lächelnde Gesichter, abgefahrene Umzugswägen und Partymusik! Es herrschte eine grandiose Atmosphäre und es war ein echt toller Abend an dem wir Sydney von einer anderen Seite kennenlernen durften. Naja, jetzt aber endlich mal nach Bali, wir melden uns sobald wir angekommen sind. <3

Macht euch um uns keinen Kopf, uns geht es maximal gut.

Thomas

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