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Welcome to Bali!

Mit vier Tagen Verspätung sind wir nun doch gut in Denpasar (Bali, Indonsien) gelandet. Nachdem wir etwas Geld abgehoben haben (bei dem Wechselkurs sind wir hier Millionäre), uns eine SIM-Karte organisierten, standen wir vor der Herausforderung unserern bereits über die GOJEK-App angeforderten Fahrer zu finden. Diese Unternehmung glich stets einem lustigen Schauspiel, denn durch Sprachbarrieren, einem mehrstöckigen Parkhaus und ungefähr 100 weiteren Taxi-Fahrern, die auf einen einredeten und einen guten Preis vorschlugen, dauerte das Ganze ca. eine Stunde, bis wir endlich im Auto unseres Fahrers saßen.

Es dauerte ca. eine weitere Stunde, bis wir endlich bei unserem Home Stay bei Tanja im Lumung Damuh in Manggis (bei Candidasa) ankamen. Am nächsten Morgen frühstückten wir und lernten im Laufe des Tages weitere Reisende kennen. Da sich ganz Bali in den Feiertagsvorbereitungen für das balinesisch Neujahr (Nyepi) befand, beschlossen wir zu einem „Secret Waterfall“ zu fahren, der normalerweise nur für Einheimische zugänglich ist.

Mit den Scootern machten wir uns zu viert auf dem Weg. Es folgte ber Stock und Stein eine kleine Wanderung durch den Regenwald an Reisfeldern vorbei, die wir, schlau ie wir waren, selbst mit unseren Flip Flops meisterten. 🙂 Am Ziel angekommen, nahmen wir erstmal ein Bad und genossen die Ruhe. Danach kraxelten Thomas und ich weiter zum Fuße des Wasserfalls, wo wir ein paar Hindernisse (Steine, Felsen, Wasser) überwinden mussten, daher gibt es hierzu keine Bilder. Thomas stellte sich unter den Wasserfall und war von seiner Wuct gerade zu überwältigt. Mir zartes Persönchen reichte es meine Hand darunter zu halten. 😉

Zurück am Badeplatz hatten unsere Abenteuer-Gefährten zwei Steintürmchen gebaut und zündeten ein Räucherstäbchen. Nach einem weiteren Bad ging es zurück und wir ließen den Abend bei gutem Essen, Musik und tollen Gesprächen ausklingen.

Die Unterkunft gleicht einem kleinen Haustierhimmel, denn es gab drei Hunde, zwei Katzen und ein Kaninchen. Mrs. White streckte beim Vorbeigehen immer ihren Kopf aus dem Käfig und forderte einen somit auf es zu streicheln. Sie ist wohl das netteste Kaninchen, was ich je kennenlernen durfte Sobald wir frühtückten, kam immer „Mumu“ angewackelt, machte es sich auf dem Schoß gemütlich und nuckelte an den Fingern. Sie wurde, genauso wie ihr großer Kumpel „Mimi“, in einer Plastiktüte gefunden und braucht noch ganz viel Nähe. Mimi passte immer auf seine kleine Mumu auf und zeigte ihr alles, was Katzen so wissen müssen. Das Ganze war immer sehr schön zu beobachten. 🙂

Entspannte Grüße von der Insel, Alissa

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