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Nusa Penida und wie wir fast den schönsten Strand verpennten

Traurig verließen wir den Home Stay bei Tanja in Manggis, Candidasa. Ihr Mann brachte uns zum nächsten Hafen in Pantai Beach. Von dort aus fuhren wir eingequetscht zwischen einer Hochzeitsgesellschaft – inklusive Braut – und anderen Balinesen mit dem Speedboat nach Nusa Penida. War das ein Abenteuer! Ich glaube dem Taschenhund neben mir ist jedoch etwas schlecht geworden. 😉 Am Hafen angekommen, feilschte Thomas mit unserem Fahrer um ein paar Hunderttausende, achja, wir sind hier übrigens Millionäre. 😎 Nachdem sich beide auf 250.000 Rupiah geeinigt haben, fuhren wir zu unsere Unterkunft am Crystal Beach. Die Straßen sind sehr eng, sodass sich auch diese Fahrt als Abenteuer herausstellte. An der Unterkunft wurden wir von einer nicht englisch sprachigen Balinesen begrüßt. Wir waren übrigens die ersten Gäste, was wir auch bald spürbar erleben durften.

Wir bezogen unsere Unterkunft und taten erstmal: GAR NICHTS! Und genau das für die folgenden 36 Stunden. Kurz: Wir verpassten (fast) den schönsten Strand Balis, dem Crystal Beach. Nach einer Menge Entspannung, entschlossen wir uns doch mal weiter als 50 m von unserer Unterunft zu bewegen um den wunderschönen Sonnenuntergang am Crystal Beach zu bewundern.

Aus unseren geplanten zwei Tagen wurden voller Laziness 4 Tage auf Nusa Penida. Am vorletzten Tag fuhren wir morgens mit dem Boot raus aufs Meer um mit Mantas zu schnorchen und die (noch) vorhandenen Korallenriffe zu bewundern. Wieder einmal bin ich total von der Unterwasserwelt fasziniert und schockiert zugleich: Entspannte Mantas, Fische, die miteinander spielen und keine Angst vor einem haben, Korallen in unterschiedlichsten Farben und Formen… so friedlich wunderschön! Schockiert, weil diese ganze Schönheit der Natur durch unheimich viel Plastik getrübt wird. Echt mal, ganz viel Plastik im Meer! Gehts noch?!?

Insgesamt hatten wir eine schöne Zeit auf Nusa Penida. In der Ecke, in der wir waren, ist es jedoch sehr laut, da quasi die Unterkünfte mitten bei den Einheimischen lagen. D.h. viele Hühner, die gerade morgens Radau machen, Kühe und Schweine. Grundsätzlich nicht schlimm und voll das, was wir wollten, aber habt ihr schonmal ein Schwein mit Todesangst und im Todeskampf gehört? Keine Schöne Erfahrung kann ich euch sagen! Des Weiteren darf man nicht erwarten, dass man Handyempfang oder beständiges WLAN hat. Der Strom ist auch ziemlich oft ausgefallen, was aber auch daran lag, dass neben uns ein weiterer Bungalow gebaut wurde und dafür saßen wir halt öfters mal im Dunkeln. Auf Trab hat uns auch besonders nachts ein Frosch oder Gecko gehalten, der sich wohl im Dach einquartiert hat und stundenlang „GE-CKO!“ gerufen hat. Aber all diese „Mäckleien“ waren für diese wunderschönen Strand und die Ruhe absolut auszualten und es wert. 😀

Mit dem Speedboat und dem Gefühl in einer Achterbahn zu sitzen ging es zurück ans Festland nach Sanur, von wo wir weiter nach Kuta düsten.

Lazy greetings from da Insel,
Alissa

Ein Kommentar

  1. Birgit Birgit

    Sonnenuntergänge am Wasser sind immer wieder sehr schön anzusehen.
    Nun ist leider eurer Abenteuer vorbei! Kommt gut in Berlin an und ich freue mich auf ein Wiedersehen

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