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Terima kasih (Teil I)

Hallo ihr Lieben,

in Berlin angekommen, verließ uns die Urlaubsentspanntheit recht schnell, denn es hieß: Auf WOHNUNGSSUCHE gehen! Aus diesem Grunde haben wir es leider nicht geschafft, trotz bereits vorbereiteter Texte, unserer Abenteuer abzuschließen. Nicht desto trotz holen wir das mit diesem Beitrag nach:

Unser Ziel: Kuta! Oder wir wir es nannten: Kuta kurwa. Der Name ist so passend, denn diese Stadt ist laut, eng und gefährlich, da man jederzeit über den Haufen gefahren werden kann. Und warum taten wir uns diese Stadt an? Weil es dort die tollste Freizeitbeschäftigung seit es Schokolade gibt!!! Dem Waterbom Bali Wasserpark!

Boah, war das ein Erlebnis! Ein Tag im Wasserpark! Na da könnt ihr euch vorstellen, was bei uns los war: Vom Bauchkribbeln hin zu Zickereien, wer was macht und wer was nicht macht (Alissa hat 3x gekniffen) über Dauergrinsen war alles drin! Dieser Wasserpark hatte vornüber-Rutschen, Rutschen mit Falltüren, Pärchenrutschen, Strudel- und Rampenrutschen sowie Wasserbombenschlachtbereiche, Chill Areas und einer Surfanlage. Eins kann man sagen: Wir fühlten uns wieder wie 12! Dieser Tag war wohl mit der ausgelassenste und entspannteste Tag dieser Reise. 😀

Nur allzu gern verließen wir jedoch Kuta und fuhren weiter nach Canggu. Dort erwartete uns die nächsten sieben Tage Sonne, Regen, ein paar Streuner, Yoga, Surfen, ein Sturz und viel geiles veganes Essen. Aber eins nach dem anderen: Canggu ist ein schönes, wenn nicht typisch asiatisch, und friedliches Örtchen. Hier merkt man eindeutig den westlichen Einfluss, denn es gab viel internationale Küche, viele vegane Locations, viel weiße nackte Haut, viele westliche Klamottengeschäfte und dem entsprechend fast schon westliche Preise. Dieses Städtchen hat sich dem Tourismus gut angepasst und scheint davon gut zu profitieren, denn es wird viel Neues gebaut.

Zum Thema Streuner: Wir lernten gleich am ersten Tag eine ziemlich arme Hundeseele kennen. Dieses trostlose und abgemagerte Geschöpf fütterten wir erstmal. Später erfuhren wir, dass diese Hundedame von anderen Hunden gebissen wird und sie seit ihrer Geburt ein Außenseiter ist. Wir organisierten einen Tierarzt und diese stellte fest, dass die Hundedame unter Staupe litt. Wir verpflichteten uns dazu die Hundedame in den nächsten 5 Tagen mit 2x täglich mit Medikamenten zu versorgen. Nach einer Vitaminspritze verabschiedete sich die Tierärztin und wir wollten uns nach 5 Tagen wieder treffen um zu entscheiden, wie es mit dem Hundemädchen weitergeht. Tag 1 brach an und es klappte super ihr die Medikamente unterzujubeln. Die Spritze schien ihr gut getan zu haben, denn sie wirkte mobiler und ihr Blick war etwas klarer. Ab Tag 2 war sie verschwunden. Wir waren auch in den folgenden Tagen mehrmals täglich in dem Restaurant, aber wir haben sie leider nie wiedergesehen. Stattdessen fütterten wir öfters die kleinen Kater, die ebenfalls im Restaurant und sehr hungrig waren.

Bali ist übrigens auch eine Yoga-Hochburg und das durfte sich Alissa nicht entgehen lassen. 🙂 Hier lernte sie Aerial Yoga kennen und lieben. Beim Aerial Yoga kann man mithilfe einer Hängematte gelenkschonend Yoga machen und dabei auch ziemlich tief in die Dehnung reingehen. Aber davon abgesehen kann man auch wieder Kind sein, Spaß haben und dabei was für sich tun. 🙂

Während Alissa des Öfteren wie ein Vampier von der Decke hing, stürzte sich Thomas mit dem Surfbrett in die Wellen.

Es ging weiter zum nächsten Yoga-Paradies und wohl widersprüchslichsten Stadt der Welt: Ubud. Durch den Dschungel durch ist man auf einmal in Ubud, wo es wirklich stressige, volle und laute Hauptstraßen gibt. Wenn man jedoch mal links oder rechts abbiegt, kann es vorkommen, dass man in absoluter Stille vor einem Reisfeld steht oder in 30m Höhe dinieren kann. Hier genossen wir Großstadtflair, eine schöne Unterkunft mit einem geilen Pool, Shopping, gutes Essen mit ganz vielen Kartenspielen, Massagen, Mani- und Pediküren und eine Runde Acro-Yoga beim berühmten Yoga Barn. Des Weiteren betrieben betreiben wir auch ein bisschen Kultur, indem wir uns den Monkey Forest anschauten.

Als wir in Ubud waren, besuchten wir auch gleich noch BAWA Bali, die kranke streunende Hunde und Katzen einfangen und diese wieder gesund pflegen. Wir hatten Kontakt mit dieser Tierschutzorganisation, als wir anfingen uns um die kranke Hündin zu kümmern. Leider war BAWA Bali zu voll um einen weiteren Hund aufzunehmen. Die Arbeit dieser Organisation ist dennoch sehr beeindruckend und wir sind froh, dass es Menschen gibt, die jeden Tag das Leid der Tiere erfahren und ihnen, trotz geringer Bezahlung und teilweise ehrenamtlich, helfen und sich um sie kümmern. Alissa hat nun angefangen monatlich einen kleinen Betrag zu spenden, denn dadurch kann man schon eine Menge helfen. Es arbeiten dort ca. 30 Mitarbeiter, die die ca. 200 Hunde + Katzen pflegen. Wer mag, kann gerne ebenfalls spenden: http://bawabali.com/donate-to-bawa/

Wir drücken euch,

Alissa & Thomas

Ein Kommentar

  1. Birgit Birgit

    Hallo ihr Lieben,
    ein schöner Abschlußbericht mit wieder sehr tollen Fotos,wenn auch das Ende etwas traurig ist (die kleinen Welpen)
    Ich bin froh,dass ihr wieder gesund und munter in Berlin angekommen seid ❤
    Birgit

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